„Familiengeschäfte“ an der Waldorfschule

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Ein Familienbetrieb als Hort dubioser Geschäfte: Jack McCracken (Liam Hübner) mit seiner Schwägerin Anita (Henrike Rotsch).

Alan Ayckbourn, englischer Autor von Theaterkomödien, ist für seine gesellschaftskritischen Stücke bekannt. Derzeit umfasst das Repertoire des inzwischen längst mit „Sir“ geadelten, erfolgreichen Dramatikers um die 80 Stücke. Anfangs scheint oft alles in bester Ordnung, am Ende jedoch liegt die heile Welt in Scherben. So auch in „Familiengeschäfte“: Jack McCracken übernimmt den Familienbetrieb von seinem leicht dementen Schwiegervater. Der Saubermann Jack strebt in Familie und Betrieb Ordnung und Gesetzestreue an. Als jedoch seine sechzehnjährige Tochter beim Ladendiebstahl erwischt wird, beginnt die Fassade zu bröckeln. Es entwickelt sich eine Reihe von Verstrickungen, aus denen es so leicht kein Entkommen gibt – eine Abwärtsspirale wie sie im Buche steht. Den Betrieb wieder aus diesem mafiösen Sumpf herauszuführen, ist die Aufgabe, der Jack mit aller Kraft nachzugehen versucht. Doch durch den Interessenkonflikt von Geschäft und Familie in die Enge getrieben, verstrickt er sich im Laufe des in den Achtzigerjahren spielenden Stückes immer weiter in familiär-geschäftliche Strukturen. Schafft er es, das Familienunternehmen wieder great zu machen?

Antworten auf diese und ähnliche Fragen erhalten Sie im Großen Saal der Freien Waldorfschule Flensburg. Die zwölfte Klasse bringt Ayckbourns Komödie am Freitag, Samstag und Sonntag jeweils um 19:30 Uhr schwungvoll auf die Bühne. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. (Text: Juhani Linde, Foto: Lukas Leuschner)

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