Kategorie-Archve: Musik

Semper fidelis

Pas d’amour, mais encore de la musique.

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Irrungen

Ob Nietzsches aufrichtige Verachtung für den “Parsifal” nicht auch darauf zurückzuführen ist, dass hier das religiöse Pathos weitaus wirkmächtiger in Erscheinung tritt, als in seinem “Zarathustra”? NB: Während ich in Wolfgang Wagners Biographie lese und bei der außerehelichen Zeugung seines … Weiterlesen

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“Sie kommen von der Mathematik. Das ist mein Lieblingsgerücht über mich! Mathematik war mein Abiturfach, weit gekommen bin ich also nicht. Aber ich lese immer noch hier und da, ich hätte Mathematik studiert.”

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Musikantenproblem

Wie delikat, wie unvergleichlich subtil erscheint einem Wagner, wenn man die Polemiken Nietzsches, diese enttäuschten Liebeserklärungen, liest.

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Wiedergänger

Natürlich ein unbewusstes Plagiat: “Die Musik kommt von allen Künsten, die auf dem Boden einer bestimmen Kultur aufzuwachsen wissen, als die letzte aller Pflanzen zum Vorschein, vielleicht weil sie die innerlichste ist und folglich am spätesten anlangt – im Herbst … Weiterlesen

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Im Krebsgang

Es ist ein merkwürdiger Gedanke, dass alle große Musik etwa 100 bis 200 Jahre zu spät zu kommen scheint. Monteverdi, wann könnte man ihn sich anders vorstellen, als zur Hochzeit der Renaissance, nicht aber in der ersten Hälfte des siebzehnten … Weiterlesen

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“Hart zwischen Nichts und Nichts”

Zum ersten Mal seit Bayreuth sah ich wieder den “Parsifal” im Prager Nationaltheater. Wie ich erwartet hatte, gab es einen Bezug der Inszenierung zur Katastrophe in Japan. Das Zentrum des Bühnenbildes bildet ein Zen-Garten, in dem ein stummer Diener während … Weiterlesen

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Pleurer me fait grandir

“Wir sind keine Menschen, wir sind Tiere”, singen sie, und das ist so herzerfrischend wahr, dass man sie füttern möchte. Aber der Grad an Perversion ist bereits derart, dass man diese Wahrheit nur im Video erfahren kann, während der humane … Weiterlesen

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Fingersatz

Ohne Worte. Hier wäre eine Geschichte zu schreiben über die Funktion digitalen Literaturersatzes in der mittleren bis späten Kindheit.

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Nachtwächter

Ich bin schon einmal bei einer Aufführung von Mahlers 5. Symphonie eingeschlafen und normalerweise ertrage ich diese Musik spätestens nach dem zweiten Satz kaum mehr. Zu nervös, zu exaltiert, zu kurzatmig und zu kunsthandwerklich erscheint mir das alles. Nichtsdestotrotz war … Weiterlesen

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